Urkundenbücher der geistlichen Stiftungen des Niederrheins

In der großen Zeit der Aufarbeitung und Edition von Quellen am Ende des 19. Jahrhunderts hat sich auch der Düsseldorfer Geschichtsverein mit einem eigenen Editionsprogramm beteiligt und die Reihe „Urkundenbücher der geistlichen Stiftungen des Niederrheins” begründet. Der Plan dazu ging in die Anfangszeit des Geschichtsvereins zurück, die Realisierung erfolgte „in der Überzeugung, dass die Kenntnis und Verwertung des in den Stifts- und Klosterarchiven ruhenden reichen und mannigfaltigen Urkundenschatzes für die Forschung ein unabweisbares und dringendes Erfordernis sei” (Vorwort zum 1. Band). Der Düsseldorfer Geschichtsverein wurde damit seiner Verantwortung für die Herausgabe von Quellen gerecht und stellte sich neben die etwa gleich alte „Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde” mit Sitz in Köln.


 

Das Urkundenbuch des Stiftes St. Lambertus

Wolf-Rüdiger SCHLEIDGEN

Urkundenbuch des Stiftes St. Lambertus / St. Marien in Düsseldorf, 1. Band (Urkunden 1288–1500)

Die auch in der Reihe „Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde” als Band LXVI erschienene Arbeit stellt mit ihren 400 Urkunden und Quellenstücken aus der Zeit von der Gründung des Stiftes 1288 bis zum Ende des Mittelalters einen außerordentlich wertvollen Schatz an Dokumenten zur Geschichte von Düsseldorf bereit.

Hans MOSLER (Bearb.)

Urkundenbuch der Abtei Altenberg

2. Band (1138–1400); Düsseldorf 1955 (Urkundenbücher der geistlichen Stiftungen des Niederrheins 3.II) – 718 S. [VERGRIFFEN]

Hans MOSLER (Bearb.)

Urkundenbuch der Abtei Altenberg

1. Band (1138–1400); Bonn 1912 (Urkundenbücher der geistlichen Stiftungen des Niederrheins 3.I) – 879 S. [VERGRIFFEN]

Ferdinand SCHMITZ (Bearb.)

Urkundenbuch der Abtei Heisterbach

Bonn 1908 (Urkundenbücher der geistlichen Stiftungen des Niederrheins 2) – 885 S. . [VERGRIFFEN]

Heinrich KELLETER (Bearb.)

Urkundenbuch des Stiftes Kaiserswerth

Bonn 1904 (Urkundenbücher der geistlichen Stiftungen des Niederrheins 1) – 672 S. . [VERGRIFFEN]