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Das Sommer-Programm 2018 als PDF-Datei zum Download

dgv sommerprogramm 2018 thb

Anmeldung

Die Anmeldungen für alle Veranstaltungen werden nach der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt und durch eine Rechnung bestätigt. Ein Rücktritt ist bis sieben Tage vor dem Termin möglich.

Änderungen des Programms vorbehalten.

Veranstaltungen

Die Veranstaltungen – im Sommer Studienfahrten, im Winter Vorträge sowie je nach Anlaß Ausstellungsführungen – dienen neben der Geschichtsvermittlung auch den Kontakten und dem Austausch der Mitglieder untereinander.

Auf alten Festungswällen - Festungen zwischen Waal und Mosel /
Mittwochsführungen

Zwischen Waal und Mosel existierten und existieren bis heute eine Vielzahl von Festungen. Sie sollten Grenzen oder strategisch wichtige Orte sichern, sie waren Machtdemonstration und bewährten sich im Krieg doch nur selten. Die Zitadellen von Jülich und Wesel oder der Ehrenbreitstein bei Koblenz sind weithin bekannt, daher blicken wir in diesem Jahr wieder einmal auf Festungen, die nicht jedem sofort geläufig sind. So werden wir mit der Festung Valkenburg die einzige Höhenburg der Niederlande besuchen. Ebenfalls in den Niederlanden liegt Fort Pannerden, das erst seit wenigen Jahren für Besucher offensteht. Für Kölner steht natürlich der Dom über allem, aber das die Stadt zeitgleich zu einer der größten Festungen ausgebaut wurde und deren Spuren noch gut erkennbar sind, ist vielen nicht bewusst, also begeben wir uns auch in Köln auf Spurensuche. Danach versetzen wir uns in der Eifel in die Zeit des Kalten Krieges: Eine Festung anderer Art war der atombombensichere Ausweichsregierungssitz der NRW-Landesregierung in Urft. Abschließend führt uns unsere letzte Exkursion des Jahres traditionell an den Rhein, dieses Mal zum Fort Alexander in Koblenz und nach Andernach.

Bei den beliebten Mittwochsführungen stellen in diesem Jahr unter dem Motto „Musik liegt in der Luft“ die Musikwissenschaftler Dr. Nina Sträter und Karsten Lehl Orte der Düsseldorfer Innenstadt vor, an denen Musiker gewohnt, Orchester und Gesangsvereine geprobt sowie Konzerte stattgefunden haben und ganze Genres geprägt wurden.

Bitte beachten Sie, dass wir ab sofort für die Sonntagsexkursionen den Zentralen Busbahnhof an der Worringer Straße als Treffpunkt und Abfahrtsort gewählt haben!


 

Düsseldorf aus globalgeschichtlichen Perspektiven - Migration, Handel und Ausstellungen

Mittwoch, 21. Februar 2018 18:00 – 19:00
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Julo-Levin-Raum
Kategorie: Uncategorized

Prof. Dr. Stefanie Michels (Heinrich-Heine-Universität)

Ein Perspektivenwechsel auf die Düsseldorfer Stadtgeschichte legt den Blick frei für neue Stadtgeschichten: Düsseldorf war Teil globaler Strömungen und Netze, die die Geschichte der Stadt prägten, ebenso wie Akteure aus Düsseldorf globale Prozesse mitgestalteten. Der Vortrag gibt einen Überblick über verschiedene Zugänge zu Düsseldorfs Globalgeschichte. Beschleunigte Kommunikations- und Transportmöglichkeiten sowie die deutsche Kolonialpolitik beförderten den Überseehandel sowie transkontinentale Reisen. Gleichzeitig stieg das hiesige Interesse an weit entfernten Ländern. National und international rezipierte Ausstellungen beschäftigten sich etwa mit Tropenmedizin oder Tieren im Zoo. Dies alles prägte Welt- und Selbstbilder der Bevölkerung. Stefanie Michels beleuchtet den Einfluß dieser Verbindungen auf Düsseldorf und seine BewohnerInnen insbesondere im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert.

Vortrag im Julo-Levin-Raum der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Mühlenstr. 29, 40213 Düsseldorf