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Das Winter-Programm 2018 als PDF-Datei zum Download

Winterprogramm 2018

Anmeldung

Die Anmeldungen für alle Veranstaltungen werden nach der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt und durch eine Rechnung bestätigt. Ein Rücktritt ist bis sieben Tage vor dem Termin möglich.

Änderungen des Programms vorbehalten.

Veranstaltungen

Die Veranstaltungen – im Sommer Studienfahrten, im Winter Vorträge sowie je nach Anlaß Ausstellungsführungen – dienen neben der Geschichtsvermittlung auch den Kontakten und dem Austausch der Mitglieder untereinander.

Winterprogramm 2018/19

Im aktuellen Winterprogramm 2018/19 können wir Ihnen diesmal eine spannende Mischung aus Kultur und Zeitgeschichte anbieten, die in fünf Vorträgen von einer Orientreise Ende des 19. Jahrhunderts bis zur aktuellen Vermittlung lokalhistorischen Wissens in der Jetztzeit reicht. Wir freuen uns sehr, dass wir auch in dieser Wintersaison wieder in der Mahn- und Gedenkstätte zu Gast sein dürfen, die als Veranstaltungsort von Beginn an großen Zuspruch erfahren hat.

Eine Anmeldung zu den kostenfreien Vorträgen ist nicht notwendig, Gäste sind uns stets willkommen!

Das Schauspielhaus Düsseldorf im Kaiserreich und in der Weimarer Republik

Mittwoch, 14. November 2018 18:00 – 20:00
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Julo-Levin-Raum, Mühlenstr. 29
Kategorie: Winterprogramm

Prof. Dr. Kurt Düwell (Heinrich-Heine-Universität)

schauspielhaus

Das 1904 gegründete Düsseldorfer Schauspielhaus war unter Louise Dumont und Gustav Lindemann ein freies, privat finanziertes Theater. Das bedeutete Chance und Risiko zugleich, denn diese bald hoch angesehene Bühne, die auf das mäzenatische Bürgertum und den „Rheinischen Kapitalismus“ angewiesen war, mußte ihren Freiraum zwischen Stadt und Gesellschaft stets verteidigen.

Es gab potente Förderer aus dem jüdischen Großbürgertum und der Industrie, die insbesondere nach dem Ersten Weltkriegs in einer beispiellosen Rettungsaktion dem in die Krise geratenen Theater einen beachtlichen Wiederaufstieg seit 1924 ermöglichten. Doch gegen den immer stärkeren Druck des NS-Terrors in der Kulturpolitik konnten 1931/32 auch die vereinten Anstrengungen der Oberbürgermeister Lehr in Düsseldorf und Adenauer in Köln nicht mehr helfen.

Wer Louise Dumonts aus einer jüdischen Familie stammenden Gatten Gustave Lindemann nach ihrem Tod 1932 schützte, ist eine bis heute nicht restlos geklärte, hoch interessante Frage.

Vortrag im Julo-Levin-Raum der Mahn- und Gedenkstätte
Düsseldorf, Mühlenstr. 29, 40213 Düsseldorf